Die Geschichte des Speedway in Neubrandenburg

Auszüge aus der 7-teiligen Veröffentlichung im Nordkurier von Februar 1999 bis Juni 1999

Geschichte im Zeitraffer

  • Bis 1960 werden die Läufe mit der Flagge gestartet. Dann kommt die von Gebhard Bohm und Siegfried Kaufmann gebaute elektromagnetische Startanlage zum Einsatz.
  • 1962 fahren Hehlert, Rieck und andere Enthusiasten in der Freizeit durch die Region, um Plakate zu kleben, die für die Rennen werben
  • 1962 wird in der Jugendherberge Feldberg das erste Wintertrainingslager absolviert.
  • 7. Oktober 1963: Bei einem internationalen Rennen siegt Kurt W. Pedersen (Dänemark). 12 000 Zuschauer erlebten den ersten erfaßten Bahnrekord.
  • 1964 wird Hans-Jürgen Fritz Dritter der DDR-Meisterschaft. Paul-Gerhard Fritz wird Juniorenmeister.
  • 1965: Zweiter WM-Lauf am 9. Mai vor 9 000 Zuschauern. Es werden tonnenweise Sägespäne auf die nasse Bahn gebracht, um trotz des Dauerregens das Rennen zu ermöglichen. Der Sieg geht an diesem Tag an den polnischen Europameister von 1964 Zbigniew Podlecki.
  • 1965 wird Hans-Jürgen Fritz DDR-Vizemeister vor Jürgen Hehlert und hinter Jochen Dinse. Jürgen Hehlert wechselt zu Dynamo Rostock und wird 1966 erneut Meister.
  • Paul-Gerhard Fritz wird 1966 zum zweiten Mal Juniorenmeister. Im gleichen Jahr findet ein Vergleichskampf mit dem Spitzenklub von Stal Gorzow statt. Edward Jancarz gibt vor begeisterten 6 000 Zuschauern seine Visitenkarte in Neubrandenburg ab.
  • Hans-Jürgen Fritz wechselt nach Güstrow und wird 1968 Sechster der Eisspeedway-WM.
  • 1968 erstes Ostseepokalrennen: Juri Tschekranow (13) siegt vor den punktgleichen Terje Henriksson und Jürgen Hehlert
  • 1969 wird Jürgen Strehlow Juniorenmeister für Neubrandenburg - nochmals dann 1972. Ende der 80ger Jahre verstirbt er leider viel zu früh
  • Nach einer Anregung von Jürgen Hehlert wird mit Hilfe vieler Freiwilliger 1970 eine Flutlichtanlage für die Speedwaybahn im Harderstadion installiert. Große Unterstützung hat der Verein bei diesem Vorhaben vor allem durch die PGH Heinrich Hertz
  • 1973 Neubeginn des Speedwayvereins als Hydro Nord Neubrandenburg
  • Mai 1973: Michael aus Meißen kolldiert beim II. Liga-Rennen mit seinem Klubkameraden Wilfried Gäbisch und erleidet tödliche Verletzungen. Alle Sicherheitsbestimmungen entsprachen dem Reglement. Es war der schlimmste Sturz in den fast 40 Jahren des Neubrandenburger Speedway.
  • Mai 1982: Pfingstpokal - 12 000 Zuschauer ! Der Sieg geht an Vaclav Verner - CSSR
  • 1984 wird Mike Ott zum ersten Mal Juniorenmeister. Ein Jahr später bringen die Neubrandenburger von der Mannschaftsmeisterschaft die Bronzemedaille mit nach Hause.
  • Herbert Mussehl wird 1985 Dritter in der Einzelmeisterschaft.
  • Mike Ott startet 1986 erstmals in Pardubice. In Lauf 3 dieses Goldhelmjahrganges bezwingt er u.a. Neil Middleditch, Roman Jankowski, Roman Matousek und Petr Vandierek.
  • Bei seinem 2. Start belegte Mike Ott ein Jahr später Rang 19 unter 36 Weltklassefahrern mit einem Laufsieg über Wladimir Trofimof, Armando Castagna, Andy Bössner, Pavel Karnac und Peter Hehlert.
  • 1989 wird gefeiert: Am 23.6. begeht der Speedwaysport in Neubrandenburg seinen 30. Geburtstag, das 286. Rennen der Geschichte findet statt.